Geräuscharm: Tuning für einen leiseren PC
Was können Hersteller tun, um von ihnen angebotene Rechner möglichst leise laufen zu lassen? Manche werden von den Anbietern drei Tage lang in dieser Hinsicht getestet. Es gibt tatsächlich Computer, die man nach dem Einschalten nicht durch Geräusche bemerkt. Deren Festplatten und die Ventilatoren verursachen beim Drehen keinerlei Geräusche.
Diese sind dann jeweils in Gummis gelagert und verursachen so keine lärmerzeugenden Geräusche bei der Übertragung auf das Computer-Gehäuse. Solche Geräte bezeichnet man auch als „Flüster-Computer“. Sie erwärmen sich nur wenig über die herrschenden Zimmertemperaturen hinaus. Diese Geräte erbringen jedoch die gleichen Leistungen wie konventionelle Computer.
Deren Prozessoren verbrauchen Energiemengen, wie sie sonst bei Laptops üblich sind. Diese Lärmminderung trägt auch dazu bei, die Arbeitsleistung des Rechners zu erhöhen. In einer geräuscharmeren Umgebung vermeidet man zum Beispiel auch unnötige Tippfehler beim Aufsetzen von Texten. Für Großraumbüros immer eine interessante Alternative.
In den letzten Jahren vollzog sich eine Entwicklung, die dazu führte, dass immer höhere Anforderungen an die Konzentration und die geistige Aufnahmefähigkeit gestellt wurden. Solche Stress verursachenden Faktoren führen immer zu einer höheren Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen aus der Umgebung des Arbeitsplatzes.
Lärm beeinflusst Arbeitsergebnisse immer in negativer Hinsicht. So richtig lernt man das erst zu schätzen, wenn man über das Privileg verfügt, allein in einem Büro zu arbeiten. Es lohnt sich immer, über die Anschaffung geräuscharmer Rechner nachzudenken.