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Den Computer ohne Hardwarekenntnisse tunen

Die Anforderungen von modernen Programmen, insbesondere Spiele und Bearbeitungssoftware für 3D-Modellen, Videos etc., werden jedes Jahr immer höher. Ein Computer, der älter als zwei Jahre ist, ist aufgrund der immens hohen Geschwindigkeit der Weiterentwicklung in Sachen Soft- und Hardware hoffnungslos veraltet. Besonders Komponenten wie Arbeitsspeicher, Grafikkarten oder Prozessoren veralten in der Regel in aller Regelmäßigkeit, weswegen mindestens genauso regelmäßig der eigene Computer angemessen aufgerüstet werden muss. Dabei begehen aber viele Menschen den Fehler und vertrauen ihren Computer sogenannte Fachleuchte an, die für die einfachsten Arbeiten hohe Zusatzgebühren verlange, oder es werden gar komplett neue Systeme gekauft. Dabei werden einige Komponenten spielend leicht ausgetauscht, wodurch man einiges an Geld sparen kann.

DDR Ram-Baustein

Welcher RAM-Riegel passt zu meinem Board? Oft hilft nur die englischsprachige Bedienungsanleitung weiter.

Arbeitsspeicher beispielsweise lässt sich spielend leicht umtauschen. Dieser Speicher, auch RAM (Random Access Memory) genannt, speichert Daten während einer Sitzung am Computer, sodass sie immer wieder zu einem beliebigen Zeitpunkt abgerufen werden können, um so Ladezeiten zu entgehen und schnell und unkompliziert arbeiten zu können. Programme aus der heutigen Zeit verschlingen natürlich Unmengen an Speicherplatz, sodass mindestens 4GB RAM unabdingbar sind. Schraubt man den Computer auf, so fallen einen sofort ein bis vier grüne, dünne Riegel auf, die sogenannten RAM-Riegel. Diese sind ganz einfach durch zwei Hebel am Mainboard befestigt, drückt man diese leicht nach oben bzw. unten, lässt sich der RAM ganz einfach entnehmen und austauschen.

Die eben angesprochenen Unmengen an Daten beanspruchen natürlich auch die Festplatte, die alle installierten Dateien permanent speichert. Festplatten mit großem Datenspeicher sind erschwinglich geworden und ein Austausch bzw. Einbau eines neuen Speichermediums ist leichter, als so mancher denkt. Festplatten haben im Gehäuse feste Plätze zugeteilt, meistens direkt unter den Laufwerk unten im Gehäuse. Man steckt die neue Festplatte einfach in einen freien Schacht, schraubt sie an den dafür vorgesehenen Stellen mit den meistens mitgelieferten Schrauben fest und steckt das IDE-Ultra-ATA- bzw. S-ATA-Kabel einfach an das Mainboard fest. Ob das Mainboard die neuen Bauteile unterstützt muss erst in der Anleitung nachgeschaut werden, am besten in eine beglaubigte Übersetzung in deutscher Lokalisierung.

Gleichermaßen kann man so bei Netzteilen und Grafikkarten vorgehen: Man merkt sich die Stellen, an denen sie mit den Schrauben fixiert wurden, und baut das neue Bauteil einfach genauso wieder ein. Gleiches gilt für die Verkabelung. Dadurch lässt sich viel Geld sparen.

Bildquelle: posterize / FreeDigitalPhotos.net